Die Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren.
Was funktioniert bereits gut? Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte vielleicht ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Ziel des Fußverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteurinnen und Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Kern des Projekts sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der zu Fuß Gehenden analysiert wird.
In diesem Jahr stehen die Fußverkehrs-Checks unter dem Motto „Gehwege frei räumen“.
Die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützt. Gemeinsam wollen das Land und die Gemeinde mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn zu Fuß Gehen ist die natürlichste und unabhängigste Form der Fortbewegung, dazu umwelt- und sozialverträglich und es fördert die Gesundheit.
Der Fußverkehrs-Check setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Gestartet wurde mit einem Auftaktworkshop, bei dem nach einer allgemeinen Erläuterung des Projektverlaufs Themen und Routen für die Begehungen vorgeschlagen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden diskutiert wurden.
Am 01. Oktober und 15. Oktober folgen zwei Begehungen zu Fuß, wobei die erste Begehung von der Ortsmitte Zell u. A. bis nach Pliensbach durchgeführt wird, während die zweite Begehung den Bereich rund um das Gemeindepflegehaus näher beleuchtet. Es werden vor Ort Schwachstellen ermittelt und mögliche Lösungen diskutiert. Auf dieser Basis werden im Anschluss Vorschläge zur Fußverkehrsförderung entwickelt, die im Rahmen eines Abschlussworkshops am 24. November 2025 vorgestellt und erörtert werden.
Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich hierbei einzubringen. Als Expertinnen und Experten vor Ort sind deren Erfahrungen und Ansichten besonders wichtig! In der Umsetzung des Projekts wird die Gemeinde Zell u. A. von einem Karlsruher Fachbüro unterstützt.